Ablauf
Die Qualifizierung zum systemics PCM-Coach läuft in folgenden Schritten ab:
In einem ausführlichen Eingangsgespräch werden Ihre Zulassungsvoraussetzungen überprüft, die Vorgehensweise erläutert und Ihre persönlichen Ziele abgeklärt. Natürlich können Sie all Ihre Fragen stellen.
Im Verlauf des ersten halben Jahres absolvieren Sie die erste Stufe, nach der Sie das Grundmodul TURBO2 sicher beherrschen lernen:
- Sie erhalten die Möglichkeit, evtl. fehlende Zulassungsvoraussetzungen zu erfüllen, z.B. können Sie anhand des Ich-Entwicklungs-Profils ihre persönliche Entwicklungsstufe und Ihre entsprechenden Entwicklungsziele definieren.
- Sie erfahren die Grundlagen von Coaching und speziell von systemischem Coaching, und lesen entsprechende Literatur.
- Im Rollenspiel erleben Sie die konkrete Coachingsituation aus verschiedenen Perspektiven, üben gutes Feedbackverhalten ein und verfestigen Ihre Erfahrungen anhand von Ermittlungsbögen.
- Schließlich verfassen Sie Ihre Zwischenarbeit in Form eines max. 10seitigen Berichts. Anhand konkreter Fragen können Sie hier beschreiben, wie sich das bisher Erlernte auf Ihr (künftiges) eigenes Arbeitsfeld anwenden lässt. Außerdem findet ein Abschlusskolloquium statt.
Die anschließende max. eineinhalbjährige Qualifizierung zum PCM-Coach
- beginnen Sie mit Akquisitionsstrategien, Konzept- und Angeboterstellung und vertiefendem Einzelcoaching.
Anschließend beginnt eine längere Reifungsphase, in der Sie:
- die theoretischen Grundlagen kritisch reflektieren und das Gesamtbild vom systemischen PCM-Coaching abrunden.
- Alle im Rollenspiel durchgeführten Coachings werden nun von Supervision begleitet: Die bereits erlernte Praxis wird vertieft und die durch das Feedbackgespräch gestützten Rollenspiele werden immer komplexer.
- Dazu nehmen Sie regelmäßig an Supervisionsgruppentreffen teil. Hier stellen Sie Ihre Coachees unter dem Feedback der Gruppe vor. Später leiten Sie eigenverantwortlich eine Supervisionssitzung. Wenn Sie sich soweit fühlen, melden Sie Ihrem PrincipalCoach Ihren Wunsch an, zum PCM-Coach bestätigt zu werden. Dazu müssen Sie ein strukturiertes Thesenpapier mit Ihrer spezifischen Ausprägung des PCM-Coachings einreichen und mündlich vorstellen.
- Sie erhalten eine verbandsneutrale Urkunde, wenn Sie mindestens achtzig Prozent der Vorgaben erfüllen.
- Sie können ein aktuelles Ich-Entwicklungs-Profil erhalten, wenn Sie wissen möchten, ob Sie Ihre persönlichen Entwicklungsziele erreicht haben oder wenn Sie die für einen PCM-Coach notwendige Stufe zu Beginn noch nicht ganz innehatten.
Ein systemics™ PCM-Coach weist sich als befähigt aus, das neurosystemische Personal Change Management verantwortlich und gekonnt einzusetzen, d.h. dem Coachee Mut und Vertrauen – auch Selbstvertrauen – zu verleihen, so dass er das von ihm angestrebte Ziel erreichen kann und ihn von hinderlicher Unsicherheit und Angst zu befreien.
Neben dem oben geschilderten üblichen Verlauf gibt es weitere Varianten der Qualifizierung, z.B. eine schlankere, die sich v.a. an Privatpersonen richtet. Diese ist deutlich kürzer, es wird keine abschließende Zertifizierung erwartet und sie ist auch für Einzelpersonen oder eine Zweiergruppe möglich. Umgekehrt ist auch eine Luxus-Variante möglich, die an spezifische, gehobene Ansprüche angepasst werden kann.
Wenn Sie eine Kurzfassung zum Überblick oder zum Ausdrucken möchten, öffnen Sie bitte dieses PDF.